Jetzt ist´s nun doch schon ein bisschen her, dennoch erzähle ich gerne von unseren Erlebnissen in unserem ersten gemeinsamen Urlaub. Chronologisch gesehen muss ich also beim Madonna-Konzert beginnen.
9.10.08
Wir sind in Bayreuth relativ zeitig (ca 10 Uhr) aufgebrochen um nach Frankfurt am Main zu fahren, wo in der Commerzbank-Arena die “Sticky and Sweet-Tour” auf dem Plan stand.
Gegen 14 Uhr sind wir dann an der Arena angekommen und waren sogar mit die ersten die vor diesem Eingang standen. Insgesammt gab es 4 Stück. Wobei unserer strategisch noch ganz gut lag. Die Warterei war wie immer alles andere als schön, aber wenigstens schien die Sonne und so war es doch ganz angenehm. Nicht zu vergleichen mit der schrecklichen Situation damals in Düsseldorf.
Als dann die Tore nach ettlichen Stunden endlich geöffnet wurden, sind wir so schnell uns unsere Beine tragen konnten zum Arenen-Eingang gerannt. Der war in etwa 1/2 mal um die gesammte Arena rennen entfernt. Mei hats mir die Lunge gefühlt zerfetzt. Nachdem wir in 2-3 Reihe vor dem Steg der Bühne angekommen sind, hats mir erstmal meinen Kreislauf etwas zusammengelegt. Tjaja, soooo unsportlich bin ich *g*
Als Vorgruppe durften wir Robyn sehen. Anfänglich war ich davon nicht so angetan, aber als sie dann auf der Bühne stand, fand ich sie dann doch richtig klasse. (sing) “with every heartbeat… hartbeat” 
Denke so gegen 21 Uhr war es dann endlich soweit und Madge stand vor uns und trällerte “The Beat Goes On”. Der Opener war nicht gar so spektakulär wie mit der Discokugel zur Confessions-Tour, dennoch aber wirkungsvoll. Über so viele Details kann ich garnicht mehr berichten, fakt ist aber, dass ich den Abend durchaus genossen habe. Es gab viele Parallelen zur Confessions-Tour, welche allerdings imo etwas effektvoller inszeniert war. Mir fehlte auch Stuard Price als Musical-Director. “Human Nature” hat man nämlich fast nicht mehr als selbiges erkannt, wäre da nicht der Text gewesen. Trotzdem war es das Geld wert, die “Alte Schachtel” wieder live zu sehen.
10.09.08
Der Tag wurde eigentlich nur dazu genutzt die letzten Vorbereitungen für Ägypten zu treffen und am Nachmittag nach München zu fahren, von wo es ja auch mit dem Flieger losging.
11.09.08
Der elfte September ist ja nicht gerade ein schöner Tag um in der Weltgeschichte umher zu fliegen. Das hat uns aber nicht davon aufgehalten. Gegen halb eins hob “unsere” Condor-Maschine mit uns an Board ab, gegen 16.30 landeten wir in Hurghada. Ein Akt sag ich euch. Die Einreise ist alles andere als einfach. Visum holen und statt 15 $ lieber 25 € zahlen müssen, dann durch die Passkontrolle. Sicherheitskontrolle. Koffer holen. Alles war ein ewiges gewarte. Auf unsere Koffer mussten wir bestimmt 1,5 Std warten. Rhamadan machts möglich. Warum mussten wir auch in den Abendstunden landen, wo die gläubigen doch erst nach Sonnenuntergang wieder trinken und essen dürfen. Und das bei der Hitze. Unvorstellbar für uns Europäer.
In etwa gegen 20 Uhr dürften wir dann in unserem Hotel gewesen sein. Eine schöne Anlage. Nicht hoch gebaut, dafür grossflächig. 3 Pools und ein Strand an der Lagune gehörten zum Three Corners Rhianna Inn. Aber nu hatten wir erstmal hunger. Also auf in den Speisesaal, nachdem uns der Save vorher noch geärgert hat.
12.09.08
Mutterns Burzeltag. Und Sohnemann weit weit weg. Naja so ein Geburtstagsanruf muss schon sein.
Ansonsten haben wir an diesem Tag wie an fast allen anderen auch nichts sehr aufregendes gemacht. Lagen nur faul an Lagune und Pool, allerdings größtenteils im Schatten. bei 39° C hält es sich so schlecht in der prallen Sonne aus.
Abends sind wir dann nur mal an die Marina (der Hafen von El Gouna) gefahren. Etwas schlendern, Bonzen-Boote angucken, Shisha rauchen, Caipi trinken etc. Ein schöner ausklang des ersten kompletten Urlaubstages jedenfalls.
13.09.08
Für diesen Tag stand etwas für mich ganz besonderes auf dem Programm. Hab von meinem Schatzi Para-Sailing geschenkt bekommen. Das ist das wo man mit einem Fallschirm hinter einem Boot hinterher gezogen wird.
Mussten dazu wieder mit den lustigen Tok-Toks (eine Mischung aus Mofa, Trabbi und Rickscha) zur Marina fahren und dort aufs Bötchen zusteigen. Waren noch 6 andere Leute, die auch gebucht hatten und so sind wir dann mit vollbesetztem Motorboot hinaus ins Meer gefahren. Das alleine war schon richtig cool.
das Para-Sailing setzte dem natürlich noch die Krone auf. In ca. 116 m höhe regelrecht zu sitzen, fantastisch. Man ist immer wieder überrascht welche Kraft doch so ein bisschen Luft haben kann.
14.-17.09.08
In diesen Tagen ist nichts außergewöhnliches passiert. Haben einfach Sommer, Sonne, Meer und Sex genossen *sfg*
Einfach traumhaft, wenn man seinen geliebten Partner dabei hat und endlich mal ganz viel Zeit miteinander genießen kann.
18.09.08
Heimreisetag. Der ist ja nie wirklich schö, net wahr?
Sind gegen 24 Uhr aus dem Münchner Flughafen gestiefelt und wurden von Andy abgeholt. Krasser Temperatursturz. Ägypten fast 40 °C und Deutschland 10 °C
Ich kann El Gouna jedenfalls nur wärmstens empfehlen. Vor Hurghada möchte ich aber warnen. Ist ein richtiges Drecksloch.
Einen ganz besonderen Dank möchte ich an Marcus richten.
Danke mein Schatz für den wunderschönen Urlaub mit dir und dass du ihn so super organisiert hast. Bist der Beste. Ich liebe Dich.

geschrieben von admin